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Sehenswertes in Kippenheim


Die ersten seßhaften Menschen in Kippenheim dürften wohl die Kelten gewesen sein. Die Macht der keltischen Stämme wurde gebrochen durch die aus dem Nordseeraum vordringenden Germanen und die Angriffe der Römer von Süden her. Um das Jahr 250 nach Christus durchbrachen die Alemannen von Osten her den Grenzwall und besetzten das ganze Gebiet bis zum Rhein, wobei wahrscheinlich die meisten der alemannischen Dörfer entstanden sind und so vermutlich auch Kippenheim. Es ist anzunehmen, daß Kippenheim oder Chippinheim, wie es erstmals um die Jahrhundertwende heißt, das Heim des Chippo war, was den Alemannen Chippo vermuten läßt. Dieses Dorf wird erstmals offiziell genannt, als der Papst Honorius III. im Jahre 1225 eine Schenkung bestätigte. Am 1. Dezember 1046 rief der bekannte Kirchenlehrer Bernhard von Clairvaux in der Kippenheimer Kirche zum 2. Kreuzzug auf. Wie aus einem Vertrag von 1367 hervorgeht, bildeten zu jener Zeit Kippenheim und Mahlberg ein Kirchspiel und eine Marktgenossenschaft.

Die heute vorhandene Kirche selbst, das heißt Chor und Grundmauern des Langhauses, welches Anfang des 18. Jahrhunderts durch Feuer zerstört und wieder aufgebaut wurde, stammen aus der Zeit um 1500. Der massige Turm ist wesentlich älter. Eine gewisse Bedeutung hatte Kippenheim kirchlich im 16. und 17. Jahrhundert, als es Vorort des Protestantismus in der Herrschaft Mahlberg wurde. Im 30jährigen Krieg (1618-1648) hatte der Ort Kippenheim vor allem durch die zahllosen Truppendurchzüge der Kaiserlichen wie auch der Protestanten zu leiden. Der wohl schwärzeste Tag in der Geschichte des Dorfes war im Jahr 1677 zu verzeichnen, als Kippenheim von den Franzosen zerstört wurde. Auch von den nachfolgenden Kriegen war Kippenheim betroffen. Bis Ende des 18. Jahrhunderts ereignete sich dann in Kippenheim nichts Besonderes mehr. Erwähnenswert wäre noch die Erbauung des heutigen Rathauses im Jahr 1610 im Renaissance-Stil. Im Zuge der Gemeindereform wurde Schmieheim zum 1.1.1972 von der Gemeinde Kippenheim eingemeindet.


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