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St. Peter und Paul - Kirche Wittelbach

Neben dem Burgheimer Kirchlein, das vor 900 Jahren - am 25. Juli 1035 durch den Straßburger Bischof geweiht wurde - ist das romanische Kirchlein von Wittelbach das ehrwürdigste kirchliche Baudenkmal der oberen Ortenau Die Weihe vollzog im Jahre 1132 Bischof Alrich von Konstanz, der seinen Lebensabend bei seinem Bruder, dem Abt Werner, im nahen Kloster Ettenheimmünster verbrachte Der greise Bischof hatte am 9. Juli des gleichen Jahres die Kirche in Dörlinbach, am 11. Juli desselben Jahres die Kirche in Schweighausen geweiht Aus romanischer Zeit stammen die Hauptteile: der massige Turm mit seinen mächtigen Strebepfeilern und die Mauern des eigentlichen Kirchleins  Im Turm schaut man schmale Mauerschlitze, die in Notzeiten vielleicht (wie in Burgheim) als Schießscharten benutzt wurden Aus romanischer Zeit stammen auch die Eingänge; zwei sind ringsum geschmückt mit einem sogenannten Aus frühester Zeit stammen wohl die gemauerten Altartische wie auch der mächtige Chorbogen In gotischer Zeit (in welcher u. a. die Lahrer Stiftskirche erbaut wurde) erhielt der Wittelbacher Turm reizvolle gotische Doppelfenster; das Chörlein erhielt ein Gewölbe mit sich kreuzenden Rippen, ein sogenanntes 'Kreuzgewölbe' Merkwürdig sind die vier Steinköpfe, auf denen die Rippen aufsitzen Drei davon strecken die Zunge heraus, wie die Wasserspeier am Straßburger und Freiburger Münster Die seltsamen Köpfe dürften auf ein Alter von etwa 600 Jahren zurückblicken  In gotischer Zeit wurden auch die Weihbrunnen am Eingangs [sic!] aufgestellt: damals erhielt der Turmgiebel ein durchbrochenes Steinkreuz Möglich, daß aus gotischer Zeit unter der Tünche (wie in Burgheim und Hausgereut) noch Malereien verborgen sind Aus der Barockzeit stammt außer dem Hauptaltar der Sakristei-Anbau Wie schutzsuchend lehnt er sich an die Ostmauer des wuchtigen Turmes an; er fügt sich harmonisch in das Baubild ein  In der Sakristei werden u. a. ein wertvoller, etwa 200 Jahre alter Augsburger Barockkelch aufbewahrt: auch alte Meßgewänder von bedeutendem Kunstwert Die schlichte Kanzel stammt aus dem 18. Jahrhundert Von den Glocken des Kirchleins stammt die eine aus dem Jahre 1681 Die erste zeigt in feiner Ziselierarbeit eine Kreuzigungsgruppe, eine Madonna sowie die Apostel Petrus und Paulus die zweite trägt die Inschrift: Daß ich gegossen wurde, dafür sorgte die Gemeinde Wittelbach! In ältester Zeit - das Dorf hieß damals Wittilunbach - hielten die in Schweighausen wohnenden Benediktinermönche jeden Sonn- und Feiertag Gottesdienst im damals neuerbauten Kirchlein 1419 hören wir erstmals von einem Wittelbacher Pfarrer, einem sogenannten Leutpriester Nachdem später die Geroldsecker die Wittelbacher Pfarrgüter an sich nahmen, wurde Wittelbach wieder Filiale von Schweighausen Die Seitenwände sind durch waagerechte rote Friese unterteilt. An der Nord- und Ostwand ist die Malerei noch gut erhalten
der Ortenauer