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Adelsgut - Renaissancebau - wohl ältestes Haus in Ringsheim

Eines der historisch interessantesten Häuser des Ortes Das Haus, neben dem 'Adler' gelegen Einst Wohnsitz der Herren von Ringsheim Seit 1725 gehörte es der Familie des Ettenheimer Amtsschreibers Chomas Um 1660 besaß ein Herr von Lützelburg das adlige Gut Im Jahr 1725 kaufte der Ettenheimer Amtsschreiber Chomas das Adelsgut Chomas gedachte, in Ringsheim seinen Ruhestand zu verbringen 1763 wurde der jüngere Chomas in Ettenheim seines Dienstes als Stadtschreiber enthoben Chomas d.j. zog nach Ringshein [sic!] auf das Adelsgut und in das Haus Chomas d.j. lehnte alle Abgaben an die Gemeinde ab Prozesse folgten, die 1767 zuungunsten von Chomas ausgingen Auch mit den Chomas-Erben kam es  zu langen Prozessen Prozesse die erst 1807 mit einem Vergleich endeten Nach 1796 hatten die Ringsheimer den Chomaswald widerrechtlich abgeholzt 1773 hat dann der Ringsheimer Schultheiß Martin Mutz das Haus gekauft Auch sein Sohn und Hoferbe Cyprian war ein tüchtiger Mann Obwohl Cyprian schon 1860 starb, wird das Haus bis heute 's'Cyprians' genannt 1919 wechselte das Anwesen durch Einheirat in den Besitz der Familie Franz Person In diesem Geschlecht ist es heute noch Die Persons halten eine schönes barockes Allianzwappen in Ehren Vermutlich ist es von den Herren von Lützelburg Der Lützelburgs, die bis 1670 im Besitz des Hauses waren Auf dem Wappen ist das Visier des Adelsstandes  Interessant ist vor allem das auffallend große Wappen für Mann und Frau Deutlich ausgeprägt sind die Verzierungen in Rollwerktechnik nach Akanthusblättern