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Ettenheim - Ortenau


Vielfache Reize als Wohnort zeichnen Ettenheim, die südlichste Stadt der Ortenau, nahe dem Breisgau, aus. Die Lage am Übergang der Rheinebene in den Schwarzwald gibt den Rahmen für einen der beliebtesten Wohnorte der Region.
Lage im Ortenaukreis - Symbol anklicken: Lageplan Gemeinde Ettenheim




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Heinrich Knoblochtzer - Schwabacher Schrift

Knolllochzer: Heinrich K., Buchdrucker im 15. Jahrhundert. Wie seines angeblichen Sohnes Knoblouch, Joh. (vgl. d.) Name, so ändert sich der seinige vielfach und erscheint 1477 als Knobloczer, 1483 Knoblotzer, 1484 Knoblitzer, 1490 Knoblochter und endlich 1494 als Knoblözer. Doch ist Knoblochzer der üblichste und von den Bibkiographen allgemein recipirte. Ueber sein äußeres Leben sind wir durchaus im Ungewissen, doch scheint er von Geburt ein Straßburger gewesen zu sein, weil er hier zuerst neben Georg Husner, Martin Flach und Joh. Grüzlinger von 1477-1483 auftritt, dann aber und vermuthlich durch deren Concurrenz beeinträchtigt, seine Presse nach Heidelberg verlegte. wo er als einer der ersten Drucker von 1485-1495 sich bemerkbar macht und wo er allem Vermuthen nach auch gestorben ist. Sein erster Druck in Straßburg war: "Das Buch 13e1js.1 genant . 1477 und seine letzten daselbst 1483: "Das Thütsch" und "Der Kalender, deutsch".

So druckte auch außerhalb Deutschlands Erhard Ratdolt zu Venedig noch 1483 "Das Buch von den zehn Geboten" in deutscher Sprache mit halbgothischer Schrift, aber Bämler und Sorg in Augsburg warfen noch mehrere lateinische Buchstaben aus und ihr Druck näherte sich daher auch mehr der deutschen Schrift. Endlich kam zu Knoblochzer’s Zeit durch Peter Schöffer zu Mainz 1486 bei "Breitenbach’s Reisen" die noch mehr deutsche Schriftgattung hervor, die wir "Schwabacher" nennen, welche mit einer kleinen Veränderung einiger Buchstaben noch in unseren Druckereien, obschon nicht zum Drucke ganzer Werke, sondern wie die Cursivschrift bei dem lateinischen Drucke, zur nöthigen Unterscheidung besonderer Stellen bei der Fracturschrift zur Verwendung kommt. Woher diese Schrift aber den Namen "Schwabacher" habe, ist weder bemerkt noch untersucht worden. Da sie aber in Mainz zuerst zu Stande kam, so kann sie von der Stadt Schwabach in Franken und durch den Umstand ihren Namen erhalten haben, daß sich Schöffer dabei eines Künstlers aus dieser Stadt bediente, der nach der Gewohnheit jener Zeit von seinem Geburtsorte der Schwabacher hieß.







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