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Sehenswertes Ohlsbach


Ohlsbach, Dorf und Vogtey in dem Bezirksamte und Pfarrey Gengenbach mit eine Schule, 597 Seelen, 83 Bürgern, 91 Häusern und 3 Hausmühlen. Zu der Vogtey gehören Hinterohlsbach, Buchen, Ebersweyer und Schluch. Vormals gehörte Ohlsbach zu dem Gebiete der Stadt Gengenbach, und war ein besonderer Staab, der jedoch mit beständigem Widerspruche des Stadtraths von Gengenbach besondere Vorrechte behauptete.

Die gemeine Bürgerschaft dieses Ortes gehörte nicht zu den Unterthanen der Stadt, sondern hatte von jeher einen eigenen und großen Bann, auch eigene Gemeinds-Einkünfte, welche durch einen Vogt verwaltet wurden. Die Abtey Gengenbach bezog ehedem und nun der Großherzog den Zehenten. Die Einwohner nähren sich hier vorzüglich vom Weinbau, auch wird viel und gutes Obst gepflanzet. Durch den Ort führt die Straße in das Kinzigerthal. (F. B. Kolb historisch - statistisch - topographisches Lexicon von dem Großherzogthum Baden - Karlsruhe 1816)

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Der Mineralbrunnen - Heilkraft der Natur


Unsere Einwohnerschaft, Gäste aus der näheren und weiteren Umgebung, aber auch unsere Erholungssuchenden haben diese bescheidene Anlage als eine der Gesundheit dienende und –fördernde Einrichtung erkanntReines Mineralsolewasser (als Heilwasser anerkannt) fördert die Gesundheit und dient der Entspannung. So ist der Mineralbrunnen mit Gradieranlage in Ohlsbach ein beliebtes Ziel für Alt und Jung. Die Salzsole rieselt über Bergkiefernreisig und wird dabei mit ätherischen Ölen und aromatischen Harzen angereichert.

Die Zweige teilen und zerstäuben die Salztropfen. Das so entstehende Kleinklima lindert und heilt beim Einatmen Erkrankungen der Atemwege und sorgt für Wohlbefinden bei Kranken und Gesunden. Gerne genutzt wird auch das Wassertretbecken, um nach den Regeln von Pfarrer Kneipp Krankheiten vorzubeugen und fit zu bleiben.

Zur Sicherstellung der zentralen Wasserversorgung hat die Gemeinde Ohlsbach im Jahre 1976 in Zusammenarbeit mit dem Geologischen Landesamt Freiburg und dem Wasserwirtschaftsamt Offenburg eine entsprechende Ausbauplanung in die Wege geleitet. Diese Maßnahme machte ein hydrogeologisches Gutachten mit der Durchführung von Erkundungsbohrungen in diesem Bereich erforderlich.

Im Februar 1977 förderte dann diese Bohrung in dem besagten Bereich des Gewannes "Oberer Grün" in Ohlsbach aus einer Tiefe von ca. 63 m temperiertes Mineralwasser (rd. 27°C) zutage. Zu diesem Zeitpunkt hat das Mittelbadische Wasserlabor Dr. Fred Sackmann, Bühl, die erste Wasseranalyse dieses Findlings ausgearbeitet und stellte fest, dass es sich um eine sogenannte "Sole" handelte.

Seit dem 25.06.1982 ist nun diese Mineralwasseranlage - quasi als erste Stufe der Nutzung dieses Mineralwassers der Öffentlichkeit übergeben worden, und zwar mit einer Einrichtung, die zweifellos der Gesundheitsförderungdienlich ist, mit einem Arm- und Fußbecken, aber auch mit einer zusätzlichen Freiluft-Inhalationsanlage (Gradieranlage). Im Jahre 1997 wurde mit finanzieller Hilfe der Gemeinde Ohlsbach, dem Förderverein Ohlsbacher Mineralbrunnenanlage e.V. der Neubau der Gradieranlage mit einem Kostenaufwand von 141.000,- DM erstellt.

Zum Bau dieser Gradieranlage gingen Spenden in Höhe von 70.100,- DM durch Ohlsbacher Bürger und Freunde dieser Anlage ein. Der Förderverein Ohlsbacher Mineralbrunnen e.V. nahm zum Bau dieser Anlage ein Darlehen bei der Sparkasse Gengenbach in Höhe von 65.000,- DM auf. Mit weiteren Spenden sowie dem jährlichen Mineralbrunnenfest und Mitgliedsbeiträgen wird dieser Schuldenberg getilgt.

Unsere Einwohnerschaft, Gäste aus der näheren und weiteren Umgebung, aber auch unsere Erholungssuchenden haben diese bescheidene Anlage als eine der Gesundheit dienende und –fördernde Einrichtung erkannt; die hohe Besucherzahl in den letzten Jahren hat uns dies eindeutig bestätigt.

Die Gradieranlage als Heilmittel

Die im Salzstock äuf natürliche Weise gewonnene Salzsole rieselt hier über Bergtannenreisig und nimmt aromatische Harze und Öle in sich auf. Die vonZweig zu Zweig fallenden Salztropfen werden geteilt, zerstäubt und gelangen in feinsten Partikeln in die Atemluft des Besuchers (Aerosol). Es bildet sich durch die Sole und Harzhaltigkeit der Luft ein eigenes Klima, das bei Erkrankungen der Atemwege lindert, heilt und vorbeugt.

Vor allem die natürliche und feinste Verteilung der Salzionen, deren unbehinderte Einatmung in freier Luft auch ihr Eindringen in die innersten Atemwege, bringt den Erfolg für den ken und den Gesunden; Wohlbefinden und Erfrischung als äußeres Zeichen.

Wie atmet man in der Gradieranlage

Im allgemeinen genügt der bloße Aufenthalt in der sole- und harzreichen Luft und die freie Atmung durch Nase und Mund beim zwanglosen Gehen. Die Wirkung wird gehoben durch bewußte tiefe Brustkorbatmung. Hervordrücken des Brustkorbes beim Einatmen und gänzliches Ausatmen mit Senkung des Brustkorbes. Ansonsten gelten die Ratschläge des Arztes.

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Weißenbachanlage Ohlsbach


Ein Erholungs-, Entspannung und Spielort für die ganze Familie - die Parkanlage am WeißenbachAus der Ortsmitte führen Friedhof- und in Verlägerung Grimmelshausenstraße als auch Weißenbach in östlicher Richtung zur Weißenbachanlage. Ein Parkplatz für motorisierte Besucher*innen findet sich leicht.

Ein Erholungs-, Entspannung und Spielort für die ganze Familie - die Parkanlage am Weißenbach. Am Eingang der Anlage begrüßt uns zunächst ein kleines Biotop nebst Kneippbecken auf der rechten Talseite.

Auf der Linken steht in dunkler Holzremise eine historische Trotte. Dann erst, den leicht ansteigenden Weißenbach hinauf schauend ermessen Besucher*innen die Weite der Anlage, welche im kleinen Kinzigort Ohlsbach eher nicht zu erwarten wäre. Eine Vielzahl von Fußwegen - mitunder über kleine Brücken führend - lädt zur Erkundung ein.

Aber - wo ist den der Spielplatz? Dieser einladende Ort ist leicht zu finden. Am östlichen Ende der Anlage zeigt sich eine geräumige Hütte in dunkler Holzstruktur, in welcher sicher auch gut zu feiern ist und rechts - leicht unterhalb dieser Hütte - ist der Spielplatz mit seinen reichen Angeboten an die jungen Gäste zu finden.

Ein großer Sandplatz, Kletterpfade, Rutschen und Schaukeln jeder Art stehen den jungen und jung gebliebenen Besucher*innen einladend zur Verfügung. Zur Freude aller Eltern ist die Anlage gut zu überschauen, damit man "immer ein wachsames Auge" auf die Kleinen richten kann.

Die gesamte Anlage präsentiert sich in einem sehr gepflegten Zustand. Da kann es nicht erstaunen, wenn man auch "helfende Hände" der Gemeinde bei ihrer Arbeit findet.

Die reiche Baumwelt spendet jede Menge Schatten und unter diesen Bäumen bieten sich auch viele Sitzgelegenheiten zur Ruhe und zum besinnlichen Schauen des Treibens in der Anlage an.

Diese Baumwelt, welche sich im unteren Bereich der Anlage noch mit Sträuchern und Hecken abwechselt, wird mit dem leichten Anstieg - rechts der bereits erwähnten Hütte führen Treppen zum oberen Parkbereich - dichter. Entsprechend erfrischender wird die Luft  und bietet sich zur Erholung am Weißenbach an.

Vom oberen Bereich der Anlage haben Besucher*innen einen Panoramablick ins Kinzigtal. Viel Spaß beim Besuch und Verweilen in dieser Parkanlage mit ihren vielen Angeboten.

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