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Einzelbildnachweise St. Jakobus Schutterwald

Seit 1361 befand sich bereits an gleicher Stelle eine Kirche Auch der Nachfolgebau wurde abgerissen Am 7. September 1784 war die Grundsteinlegung für die heutige Kirche des Dorfes mit etwa 800 Einwohnern 1787 wurde das Kirchenschiff eingeweiht Der Entwurf stammte von einem Architekten, der aus Vorarlberg kam Er hatte mit seiner Familie einige Jahre in Schutterwald gelebt und noch weitere Kirchen in der Region gebaut Die Kanzel ist die einzige heute erhaltene Inneneinrichtung von 1787 Die Fertigstellung der Kirche verzögerte sich durch Querelen unter den Bürgern  Die Gemeinde, die das Kirchenpatronat ausübte, musste den Kirchturm und den Chor finanzieren Den Hochaltar konnte der Offenburger Bildhauer Franz Josef Simmler daher erst 1890 errichten Die Seitenaltäre wurden nicht vervollständigt Die Blütezeit des Barock war bereits vorüber Die Kirche gilt als wichtiges Übergangsglied vom Baustil des späten Barock zur folgenden klassizistischen Periode Im Innenraum finden sich vielfältige Ornamente im Zopfstil, z. B. Girlanden aus Stuck, die heute vergoldet sind Der weithin sichtbare Kirchturm besteht aus drei Geschossen über quadratischem Grundriss Im obersten, leicht eingezogenen Geschoss befinden sich auf allen Seiten Klangarkaden, darüber sind die Ziffernblätter der Turmuhr angebracht Dahinter liegt die Glockenstube Oberhalb eines abschließenden Gesimses erhebt sich eine Haube, die eine Laterne trägt Das Kirchenschiff der Saalkirche hat einen rechteckigen Grundriss Seine fünf Fensterachsen sind mit einem Satteldach bedeckt, das an der Seite des Chores abgewalmt ist Der tiefe eingezogene, polygonal abgeschlossene Chor trägt ebenfalls ein Satteldach durch den gemeinsamen Dachfirst und die gleich hohe Dachtraufe ist dieses jedoch steiler als das des Langhauses Den Innenraum des Langhauses überspannt ein abgeflachtes Tonnengewölbe in das die Stichkappen der Joche ragen. Zwischen den Bogenfenstern sind Pilaster angeordnet Der Chor ist mit einer abgeflachten Apsiskalotte bedeckt ebenfalls mit Stichkappen versehen Hugo Huber aus Durbach schuf 1892 im Stil des Spätbarock fünf Deckengemälde

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