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Einzelbildnachweise Klingelhalde Berghaupten

Vom Rathaus 'Schlössle' Berghaupten führt die Talstraße Richtung Süden zur Erhebung des Burgstalls Nach 10 Gehminuten biegt der Weg zum Naherholungsgebiet Klingelhalde nach links ab und durch die gleichlautende, leicht ansteigenden Straße Klingelhalde hinauf zur Anlage mit Spielplatz und Mühle Sogleich erkennt man hinter einer gepflegten Anlage mit kleinem Teich / Biotop hinter einem Spielplatz liegend die Mühle unter ihrem Walmdach im dunklen Holzgewand Die Mühle - auf hohem Bruchsteinsockel stehend und in den Hang gebaut - begrüßt die Besucher*innen zunächst mit ihrem mächtigen Mühlrad An den auch zu Ruhezeiten bereitstehenden Sitzgelegenheiten können sich Besucher*innen einen Augenblick der Ruhe gönnen und durch das Tal hinüber zum dominaten Turm der Kirche schauen Überall sieht man Anpflanzugen und Dekorationselemente, wie z. Bsp. alte Mühlsteine Diese Steine wurden schön 'herausgeputzt' Die ganze Anlage lässt den Fleiß und die Mühe ahnen, welche ihre Erbauer eingebracht haben Auch die dauerhafte Pflege des Naherholungsgebietes dürfte den ehrenamtlichen Helfern einiges abverlangen Die Naherholungsanlage Klingelhalde mit dem Mühlengebäude, der Wassertretstelle und der Wasserspielanlage für Kinder bietet Erholung und Spaß für Jedermann Im Sommer finden hier regelmäßig Grillfeste statt  Im Juli und August treffen sich jeden Mittwoch Nachmittag / Abend Wanderer und Biker zum traditionellen Grillfest auf der Klingelhalde Seit Jahrzehnten lockt der Verkehrsverein Berghaupten in den Sommermonaten jeden Mittwoch Hunderte von Feriengästen, Einheimischen und Radlern des Umlandes auf die Naherholungsanlage Klingelhalde Der Mittwoch hat sich aus Sicht der Verantwortlichen über die Jahre hinweg hervorragend bewährt Ab 18.30 Uhr wird bewirtet. Allerdings finden sich viele Gäste schon vorher ein, um auch ja sicher einen Logenplatz zu bekommen An Spitzenabenden suchen schon einmal über fünfhundert Gäste den Weg zum Mühlengebäude Zwar wurden Gebäude und Mühleneinrichtung in den 1980er-Jahren neu erbaut Doch das Stahlskelett des Mühlrades diente noch in der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts als Antrieb für eine inzwischen aufgegebene Mühle im unmittelbar talwärts gelegenen Gehöft Bei ausreichendem Wasserstand rauscht das Mühlrad an den Grillabenden Kinder spielen gerne auf dem anliegenden Spielplatz Gerade in der sommerlichen Abendsonne entfaltet die Klingelhalde an der Talseite Berghauptens ihren besonderen Reiz Das Auge weidet sich nicht nur am Dorfbild mit dem Kirchturm der Pfarrkirche St. Georg in der Mitte und dem Blick ins Obertal. Weit im Norden erglänzt im abendlichen Sonnenglanz auch das Ortenberger Schloss

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Einzelbildnachweise "Schlössle" Berghaupten

Die Ortschaft Berghaupten (Berghaubten 1277, Berghopten 1370, Berghaupten 1488, Berghaupten 1504) hat ihren Namen wohl von der Burg gleichen Namens, die ehemals auf der südlich vom Dorf gelegenen Höhe stand Von dieser Burg sind keine Reste mehr zu sehen Die Höhe heißt aber heute noch Der Ort bildet heute ein langgezogenes Haufendorf im unteren Kinzigtal westlich von Gengenbach Er umfaßt die Täler Berghaupten, Bollenbach und Bermersbach Im Dorfzentrum liegt ein zweistöckiges Schloß mit zwei Seitenflügeln, dessen Giebel das Wappen der Familie von Schleiß ziert Der Bau ersetzte wahrscheinlich ein früheres Wasserschloß, das zum ersten Mal im 15. Jahrhundert urkundlich erwähnt ist Sein Erbauer ist nicht mehr überliefert Der erste Besitzer war Balthasar von Wartenberg, genannt von Wildenstein, 1462 als Schultheiß von Gengenbach bekannt Er nutzte das Gebäude u. a. zur Jagd, denn er besaß vom damaligen Herrn von Geroldseck, Graf Jacob von Mors, die Erlaubnis, im Berghauptener Bann zu jagen Seine Erben verkauften das Anwesen, das dann in den darauffolgenden Jahrzehnten häufig die Besitzer wechselte Um 1622 erfolgte vermutlich eine erste Renovierung Ab 1697 ist das Anwesen im Eigentum von Tobias Ernst Freiherr von Schleiß, Obrist-Leutnant und Vizekommandant aus Konstanz, der in dieser Zeit Bannherr von Berghaupten wurde Der Kaufpreis betrug damals 5 500 Gulden Der Kaufbrief enthielt eine kurze Beschreibung des Anwesens. Danach bestand es aus 'Schloß, Stallung, Keller und Trott samt daran gelegenen Küchengärtlein, so mit einem Wassergraben ringsherumb umbgeben, wie auch einem großen vorhof, worinnen ein Springbrunnen, meyerhaus und stallung daran, sodann eine scheuer mit verschiedenen stallen sambt begriff, recht und gerechtigkeiten zue Berghaupten am dorff gelegen'
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