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Sehenswertes Meißenheim


Meissenheim, 1267 urkundlich erstmals genannt, gehörte, ehe es 1806 an Baden fiel, als Besitzung der Familie von Dungern zum Bezirk Ortenau der Schwäbischen Ritterschaft. Einzelheiten zur älteren Geschichte erfahren wir u. a. durch die von Pfarrer M. J. G. Schilher geführte "Meissenheimer Chronik", aber auch durch Akten und Urkunden im Gemeinde- und Pfarrarchiv. Diese Urkunden bezeugen die mannigfachen Beziehungen von Meissenheim zu Straßburg, aber auch zu den Familien Röder und von Neuenstein.


An den Inhalt einiger alter Meissenheimer Urkunden sei erinnert: 1386: Kuntzo de Missenheim, sartor in Straßburg, und dessen Schwester verkaufen Gisela de Meissenheim zu Straßburg Güter aus dem Banne "Vastolczwilre" (dieser Flurname erinnert an ein eingegangenes Dorf). - 1450: Henselin, genannt Grüningers Henselin aus Missenheim, erhält von der Kapelle St. Nicolai in Straßburg fünf im Banne von Missenheim und von Vastolczwilre gelegene Äcker zum rechten Erbe. - 1453: Schultheiß Jakob von Bern zu Zell, dessen Ehefrau Agnes Rohart von Neuenstein und die Brüder Gerhard und Gebhard Rohart von Neuenstein, verkaufen Andreas Röder den halben Laienzehnten zu Missenheim. - 1453: Hans Steiger von Kürnberg verkauft Andreas Röder den halben Laienzehnten zu Missenheim. - 1454: Markgraf Karl von Baden gibt Andreas Röder den Laienzehnten zu Missenheim zu Lehen. - 1486: Stephan Sprenger aus Missenheim kauft von der Kapelle St. Nicolai in Straßburg einige im Bann von Kirchzell (Kürzell) und Missenheim gelegene Grundstücke.

Die Kirchenbücher von Meissenheim reichen zurück bis 1568. Die Archive von Meissenheim wurden erstmals geordnet Durch Pfarrer Mayer (Dinglingen). Er war 1892 Archivpfleger des Bezirks Lahr geworden, nachdem Pfarrer Staudenmaier (Sulz) in den Ruhestand getreten und nach Freiburg übergesiedelt war.


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