derOrtenauerHerzlich willkommen beim Ortenauer

Sie müssen die Texte nicht lesen - einfach Ton anschalten, den Text markieren und den kleinen Lautsprecher über der Markierung anklicken. speaker32

Viel Spaß beim Hören und Sehen


Ihr Ortenauer

Sehenswertes Hornberg


Ueber 360 Jahre, von 1448 - 1810, gehörte Hornberg zu Württemberg· Infolge der Neuordnung der staatlichen und politischen Verhältnisse nach dem Zerfall des deutschen Kaiserreiches 1806 mußte 1810 Stadt und Amt Hornberg an Baden abgetreten werden. Mit St. Georgen und dem Klosteramte St. Georgen bildete Stadt und Amt Hornberg einen kleinen Bestandteil des ehemaligen Herzogtums Württemberg. Geographisch ohne engere Fühlung mit dem Herzogtume stellte dieses Gebiet eine wirtschaftliche Einheit dar, die in der Hauptsache von der Grafschaft Fürstenberg, von der zu Oesterreich gehörenden Herrschaft Hohenberg und vom Breisgau eingeschlossen war.

Im Osten wurde sie auf eine kurze Strecke von der freien Reichsstadt Rottweil begrenzt. Zu den wichtigsten Orten zählten Hornherg, Schiltach und St. Georgen. Hornberg, in der Württemberger Zeit überhaupt ein kleines Städtchen, hatte am Anfange des 16. Jahrhunderts kaum 600 Seelen. Aber seine Lage an der lebhaften Verkehrsftraße durch das Kinzigtal, durch das Gutachtal, über die Benzebene und den Brogen in die Baar und in das Donautal war eine äußerst günstige. Für den Personen-, Frachten- und Lastenverkehr über den mittleren Schwarzwald blieb Hornberg bis in die neue Zeit ein hervorragender Paß- und Durchgangspunkt. Der bedeutende Verkehr vom Kinzigtal und vom Breisgau durch das Elztal in die Hochebene der Baar bewegte sich durch Hornberg. (Die Ortenau 1927 - kleine Mitteilungen - Heck)

zurück