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Einzelbildnachweise St. Afra Mühlenbach

Der urkundlich älteste Hinweis auf ein Gotteshaus stammt aus dem Jahre 1440 Ursprünglich eine Filiale von St. Arbogast in Haslach wird Mühlenbach 1586 schließlich eine eigene Pfarrei 1512 wurde der bezeichnete Turm und auch vermutlich das gesamte Kirchengebäude erbaut Während des 30-jährigen Krieges wurde das Kirchengebäude mit Ausnahme des Kirchturmes völlig zerstört Der Neubau des Kirchenschiffes erfolgt erst 1740 nach den Plänen der Voralberger Baumeister Johann Jakob Häring und Johann Elmenreich 1741 wird der Grundstein gelegt 1743 wird der Hochaltar von Anton Martin aus Schuttern erbaut 1890 wurde St. Afra restauriert und erhielt eine neue Empore, neue Bänke, Deckengemälde und drei Hochaltargemälde Der Architekt Gregor Schröder liefert 1961 die Pläne für den Erweiterungsbau, welcher in den folgenden Jahren verwirklicht wird Das ehem. barocke Langhaus mit Kreuzrippengewölbe im Süden dient als Vorhalle zum genordeten, modernen Langhaus, das im rechten Winkel zum bestehenden Langhaus errichtet wurde Der barocke, dreiseitige Chorabschluss beherbergt heute die Marienkapelle Das moderne Langhaus ist durch die beidseitige Folge von sechs Stützen in ein breites Mittelschiff mit je einem schmalen Seitenschiff gegliedert und wird von einem offenen Satteldach überspannt Das Langhaus weitet sich zum Querhaus und endet im rechteckigen Chor  In der Südwand wurde das neue Hauptportal integriert Der Hochaltar von Anton Martin aus dem Jahr 1743 befindet sich im Chor des modernen Erweiterungsbaus Gotischer Fassadenturm aus rotem Quadermauerwerk mit Satteldach Barockes Langhaus aus verputztem Mauerwerk mit Satteldach und Kreuzrippengewölbe im Inneren Moderner Erweiterungsbau in Stahlbetonbauweise mit Satteldach Von der älteren Kirche ist nur der Turm erhalten: Auf quadratischem Grundriß steigt er über dem Erdgeschoß noch in drei Stockwerken auf und ist mit einem Satteldach abgeschlossen, also die übliche Form, die wir von Haslach, Hausach, Zell her kennen Eine gotische Wasserschräge trennt die einzelnen Stockwerke voneinander, an den Ecken des Erdgeschosses durchkreuzt sie sich Das Erdgeschoß öffnet sich nach Süden und Westen in tief herabgeführten Spitzbögen mit hohlgekehltem Gewände  In dieser so entstehenden Halle mit den üblichen, trocken profilierten Rippen der Spätzeit und im Schlußstein eingehauene grobe Gesichtslinien Im Geschoß darüber schmale Lichtluken und eine Steintafel, auf der die Inschrift mit der Zahl 1512, womit wohl die Erbauungszeit des Turmes gegeben ist Eine Wiederholung der Jahreszahl im Süden Das Geschoß darüber hat ebenfalls nur Lichtluken, das folgende große, einpfostige, spitzbogige Fenster mit Fischblasenmaßwerk, das westliche mit zwei Pfosten Der Turm besteht aus Bruchsteinmauerwerk mit Sandsteinquadern an den Ecken und Sandsteingewänden Das Langhaus - ist ein Neubau des 18. Jhs., ganz schlicht, der im 19. Jh. verschiedentlich renoviert wurde Daß das alte Langhaus niederer war, ist durch das Herumführen der Wasserschräge des Turmes auch da, wo sie heute durch das Dach verdeckt wird, ersichtlich Von der inneren Ausstattung ist der Hochaltar zu erwähnen, ein wirkungsvoller Barockaufbau mit Säulen, Giebeln, Heiligenfiguren und reichem Rankenwerk Er nimmt die ganze Rückwand ein und schließt die Türen in den dahinterliegenden Raum in sich ein Das Tabernakel ist mit Voluten und Rankenwerk reich gegliedert und von Putten flankiert Der Altar stammt etwa aus der Zeit um 1760, das Gemälde aus dem 19. Jh. - Im gleichen, immer wirkungsvollen Stil die beiden Seitenaltäre An Kirchengeräten zu nennen: Sonnenmonstranz, kupfervergoldet, mit aufgelegten, getriebenen silbernen Ornamenten und Figuren, zweite Hälfte des 18. Jhs.; Wettersegen, kupfervergoldet und getrieben, mit Rocailleornament; Kelch, silbervergoldet und getrieben
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