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Einzelbildnachweise Brunnentempel - Sophienquelle Bad Peterstal-Griesbach

1817 verkaufte der damalige Besitzer des Bades Griesbach Anton Monsch die Quellen und einen Teil des Badgebäudes an den Karlsruher Friedrich Dolmätsch Dieser erwarb das sogenannte obere Gebäude (bis zur Kapelle); die Quellen lagen in ihm Dem Besitzer des unteren Gebäudes Anton Monsch wurde für seine Badegäste der ungehinderte Mitgenuß der Quellen zu Kuren eingeräumt Im Jahre darauf erbaute Dolmätsch in seinem Badgebäude einen großen mit Säulen gezierten Speisesaal Sein Haus verfügte etwa über 100 Zimmer. Im unteren Haus waren es etwa 80 Zimmer Nach dem Tode der Eheleute Dolmätsch erwarb der Sohn des unteren Badbesitzers Josef Monsch wiederum das gesamte Anwesen So waren das obere und das untere Bad wiederum in einer Hand. Als Anton Monsch bald danach starb, führte seine Witwe Monsch-Jockers das Kurhaus weiter Sie ließ 1864 die Badkapelle abbrechen und neu erbauen. 1867 wurden im Bad Griesbach ein Neubau errichtet; außerdem hatte man beim Umbau Dampfbäder installiert Auch im Bad Peterstal wurden große Umbauten und Neubauten durchgeführt 1864 wurde neben dem Badgebäude ein neues Gebäude mit Kursaal und einem Speisesaal errichtet Der damalige Badbesitzer Franz Xaver Müller und auch sein Vorgänger Franz Xaver Kimmig haben das Bad Peterstal sorgfältig betrieben und in der kurzen Kursaison alles aufgeboten, um dem Kurgast den Aufenthalt möglichst angenehm zu machen Auch an Unterhaltung hat es nicht gefehlt. Neben Rasentennis und einer Kegelbahn konnte man sehr ansprechene Aufenthalts- und Spielzimmer benutzen Im gleichen Jahr (1876) wurde auf dem Anwesen des Josef Schmiederer (Hintere Mühle) eine neue Mineralquelle gefaßt Er ließ damals eine Badeanstalt hauptsächlich zur Benutzung durch die Dorfbewohner errichten. Aus dieser Institution entwickelte sich in der Folgezeit ein Kurmittelhaus, das heutige Stahlbad Im Ortsteil Griesbach entstand 1880 aus einem Dorfgasthaus das Hotel Adlerbad, das auch heute noch über eine eigene Kurmittelabteilung verfügt 1895 stieß man auf dem Gelände der Schildwirtschaft Im Jahre 1835 hat der damalige Besitzer des Bades Petersthal und spätere Landtagsabgeordnete Franz Xaver Kimmig anlässlich der Renchregulierung eine neue Mineralguelle entdeckt Diese wurde noch im gleichen Jahr unnmittelbar neben der Rench gefasst, und in den nächsten beiden Jahren ließ F. X. Kimmig über der Quelle einen Pavillon errichten, der innen ausgemalt wurde Die Quelle selbst war durch eine Wendeltreppe erreichbar. Erst in den 1950iger Jahren wurde diese Quelle (wie heute) nach oben geleitet Die damalige Großherzogin Sophie hat sich bei vielen Anlässen als große Förderin der Bäder von Petersthal und Griesbach gezeigt. Sie hat sich auch oft und gerne in diesen Bädern aufgehalten In diesem Zusammenhang findet sich eine Schenkungsurkunde vom 15. April 1831 zwischen Andreas Kimmig (1803 - 1868) vom Kimmighof in Griesbach (später Frechenhof) und der Großherzogin Sophie Daraus geht hervor, dass Ihre Königliche Hoheit, die Großherzogin Sophie, auf dem ihr von A. Kimmig geschenkten Gelände in der Umgebung des Dollmätschen Hauses (sogenanntes Oberes Haus) in Griesbach, liebliche Parkanlagen hat errichten lassen In einem badeärztlichen Protokoll vom 10. September 1832 schreibt auch Dr. Seither von Oppenau über die bereits durch Großherzogin Sophie entstandenen schönen Parkanlagen in den Bädern des Renchtales Aus diesem Grunde hat sich der Quellenbesitzer des Bades Petersthal entschlossen, diese qualitativ hochwertige Quelle nach der Großherzogin Sophie zu benennen
 


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