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Einzelbildnachweise Stadtmuseum Hausach

Eines der markantesten Gebäude in Hausach ist das historische Herrenhaus In seinem Dachgeschoss hat das städtische Museum seinen Platz gefunden Vorläufer des Museums war eine 'stadtgeschichtliche Sammlung', die der Hausacher Altratschreiber Wilhelm Kienzle im ehemaligen Rathaus Einbach zusammengetragen und museal aufbereitet hatte Leider verstarb Herr Kienzle im April 1989 und konnte weder die Fertigstellung der Herrenhaussanierung erleben noch die Einrichtung eines neu konzipierten Museums mitgestalten Der Bau der Schwarzwaldbahn 1866 von Offenburg nach Hausach, dann 1873 bis Villingen und 1886 nach Freudenstadt, prägte die Stadt Hausach. Das städtische Museum im Herrenhaus, ein Barockbau aus dem Jahr 1760, widmet sich dieser Thematik Aber auch die Bereiche Bergbau, Landwirtschaft, Handwerk und Industrie dokumentieren anschaulich die historische Entwicklung der Kleinstadt im Kinzigtal Als einzigartige geologische Besonderheit ist der größte bislang im Schwarzwald gefundene 'Turmalin' ausgestellt Erbaut wurde es in den Jahren von 1760 - 1770 für die Besitzer und 'Herren' des im Jahr 1740 gegründeten Schmelz- und Hammerwerkes, die zuvor im einstigen Laborantenhaus bei der Eichenapotheke gewohnt hatten Ignaz Speckle, der letzte Abt von St. Peter, wurde in dem Haus geboren Das Aufkommen der Erze in den Stollen von Haslach, Hausach, Wolfach, Oberwolfach, Gutach und im hinteren Kinzigtal war eher dürftig, sodass der Betrieb zeitweise kaum Erz hervorbrachte und häufig den Besitzer wechselte Das Haus wurde in diesen Zeiten immer als Wohnhaus genutzt. Flurnamen aus der Region wie 'Grub', 'Schmelze' und 'Erzwäsche' erinnern noch heute an den einstigen Abbau der Erze Nach dem zweiten Weltkrieg standen die Räume leer und wurden von wohnungslosen Menschen bezogen. Das Haus zerfiel, und in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde lange ein möglicher Abriss des Anwesens diskutiert

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