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Einzelbildnachweise Bühlweg-Kapelle

Die Bühlweg-Kapelle steht auf dem Käfersberg, am Weg zwischen Ortenberg und Fessenbach Dabei handelt es sich um ein kleines Kirchlein in idyllischer Lage  Der Blick geht hinüber zum Ortenberger Schloss und reicht weit hinein in das Kinzigtal Bemerkenswert, die gesamte Anlage, welche nicht nur der Kapelle selbst sondern auch eine Kirchhof (Friedhof) und einem Beinhaus raum gibt Berühmte Ortenberger / Ortenauer liegen hier zu ihrer letzten Ruhe, darunter auch zwei der vormaligen Besitzer des Ortenberger Schlosses Eine neuklassische Familien-Gruft des Baron Gustave Renouard de Busierre und seiner Familie und westlich davon die der Familie von Berckholtz-Offensandt mit insgesamt 13 verstorbenen Familienmitgliedern Nach dem Bau der neuen Pfarrkirche in Ortenberg wurde im Jahre 1827 die Bühlwegkapelle der politischen Gemeinde Ortenberg zur Unterhaltung zugewiesen Seit 1828 floß das Erträgnis des Opferstokkes in die Gemeindekasse Dafür mußte die Gemeinde alle Unterhaltungskosten bestreiten Die Kirche war zusammen mit dem Friedhof im Grundbuch als Eigentum der politischen Gemeinde eingetragen Der katholische Oberstiftungsrat wollte später immer wieder die Übertragung des Eigentums der Bühlwegkapelle auf die katholische Kirchengemeinde durchsetzen Weil der Friedhof mit der Kapelle ein Grundstück bildet, und die Gemeinde Eigentümer des Friedhofes sein muß, kam der Gemeinderat zu keinem Entschluß Um einen drohenden Rechtsstreit zu vermeiden, fand man einen Mittelweg Nach dem ersten Weltkrieg gewährte die Gemeinde der katholischen Kirche das dauernde Gebrauchsrecht an der Bühlwegkirche Seit die Pfarrei im Jahre 1824 an die neue Kirche in Ortenberg übergegangen war, vernachlässigte man die Bühlwegkapelle wieder Nur zeitweise besuchten Gläubige das Kirchlein zur Wallfahrt Gegen Ende des 19. Jahrhunderts sah sie schließlich recht verwahrlost aus  1864 vermachte eine Frau Nerlinger aus Offenburg in ihrem Testament 100 Gulden für die Reparatur der Kapelle So war eine Restauration im Jahre 1870 möglich  Fenster mit Teppichmustern wurden eingesetzt, und das Kirchlein erhielt ein neues Gestühl Einige Jahre später stürzte die westliche Kirchhofsmauer samt der Vorhalle ein Die Mauer wurde gleich wieder aufgebaut und im Jahre 1877 eine Vorhalle über dem Portal errichtet Der Zunsweierer Landwirt Bartholomä Broß setzte in seinem Testament 1878 denKirchenfonds Ortenberg zum Uhniversalerben ein Das Geld sollte für die Unterhaltung des Bühlwegkirchleins verwendet werden Seiner Stiftung legte er den Namen 1878 trat die Gemeinde nach längerem Bitten die Einnahme aus dem Opferstock der Bühlwegkapelle zu Gunsten des Bartholomäusfonds ab(  So enthielt der Bartholomäusfonds im Jahre 1902 eine Geldsumme von 7000 Mark Mit diesen Mitteln konnte die längst fällige Restauration der Bühlwegkapelle dann ermöglicht werden Die Instandsetzung begann dann auch im Jahre 1902 Zuerst wurde das äußere Gewand der Bühlwegkapelle erneuert Geradsturzige Fenster mit neu eingesetzten Mittelpfosten in gotischer Form mit Butzenscheiben mußten an Stelle der alten mit Teppichmustern treten
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