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Das ehem. Franziskanerkloster - Seelbach

Graf von der Leyen entschied sich für die Franziskaner Aber kommerzielle Gründe dürften dem Patronatsherrn die Entscheidung erleichtert haben Denn die Realisierung dieses Bauvorhabens sollte den Grafen keinen Pfennig kosten die Franziskaner wurden verpflichtet, auf eigene Kosten in der Gemeinde Schuttertal ein neues Pfarrhaus zu erstellen die Franziskaner wurden verpflichtet, auf eigene Kosten in der Gemeinde Schuttertal ein neues Pfarrhaus zu erstellen Briefe wechselten nun zwischen Innsbruck und Freiburg Im Herbst 1731(5) gab der bischöfliche Generalvikar die Bewilligung zur Gründung des Hospizes Aber die Regierung in Innsbruck versuchte erneut, die Angelegenheit zu sabotieren Sie gaben sich mit dem Einverständnis des Generalvikars nicht zufrieden und verlangten die Zustimmung des Bischofs von Straßburg Pater Adalbert Kleinhans von Kenzingen sprach daraufhin in Straßburg als Vermittler vor und hatte hierbei Erfolg Im Generallandesarchiv liegt heute das Bewilligungsschreiben des Oberhirten der Diözese Straßburg vom 13.11.1731 Es ist sehr umfangreich und beinhaltet zusätzlich 17 Anordnungen, die gewissermaBen als Statuten den Franziskanem auferlegt wurden Auch in einem Vertrag(7) zwischen Graf Carl Caspar von der Leyen und der Tiroler Ordensprovinz wurde das Vorhaben in einem Zwolf-Punkte-Programm fixiert: Die Tirolische Franziskaner-Provinz wird gemäß dem kaiserlichen Bauplan mit den Mitteln und Spenden der Wohltäter ein Klösterchen mit Garten und Wiesen errichten Im Kloster sollen 4 Patres und 2 Laienbrüder nach strengen Anweisungen seiner kaiserlichen Majestät und des hochwürdigen Herrn Bischofs wohnen Der Pfarrer in Seelbach soll mit allem, was der Pfarrei gehört, mit Rechten und Jurisdiktion in geistlichen und pfarrlichen Angelegenheiten, nach Schuttertal ziehen Die Patres sind verpflichtet, den Anweisungen des Ordinariats und des Offizialen Folge zu leisten Vom Tage der Besitznahme des Klosters in Seelbach sollen die Klosterfamilie in Kenzingen und andere Familien dieses Ordens auf die Almovensammlung im Gebiet Geroldseck verzichten Da mit der Besitznahme des Klosters die vorderösterreichische Klosterfamilie auf ihr bisheriges Recht, Almosen zu sammeln zugunsten Seelbachs verzichtet Wenn es dem Kloster Seelbach mangelt an Wein, Getreide, Oel usw., und die Freigebigkeit aller Wohltäter nicht ausreicht, soll die Klosterfamilie Kenzingen einspringen Fehlt es den Patres an Nahrung, Kleidung, soll die Tiroler Ordensprovinz helfen Wir wollen, daß sich das Almosensammeln im Gebiet Geroldseck beschränkt auf gewohnte Dinge Almosen dürfen außerhalb der Herrschaft Geroldseck nicht gesammelt werden


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