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Einzelbildnachweise - 400-Jahre-Linde - "Zigeunerlinde"

So sieht die Zigeunerlinde bald nicht mehr aus Ab heute, Mittwoch, werden die kranken Bäume kräftig gestutzt (25. Februar 2014) Heute erfolgt der Angriff auf die Zigeunerlinde bei Kürzell (25. Februar 2014) Ein Fachmann wird zunächst die Kronen reduzieren Am Montag beschloss der Gemeinderat Meißenheim die dringend notwendigen Sanierungsmaßnahmen für das Naturdenkmal Schon im Dezember stand fest, dass das Ensemble der drei historischen Linden an der B 36 bei Kürzell, im Volksmund als 'Zigeunerlinde' bekannt, so nicht erhalten werden kann Der Gemeinderat Meißenheim beauftragte damals einen Sachverständigen, die drei in sich verwachsene Bäume zu untersuchen Kurz darauf wurden auch sicherheitshalber die Sitzgruppen entfernt Das Gutachten bestätigte nun, dass das Naturdenkmal Zigeunerlinde im Sterben liegt Am Montag im Gemeinderat erläuterte noch einmal Revierförster Gunter Hepfer die drei zur Diskussion stehenden Varianten zur weiteren Vorgehensweise  und bekräftigte zugleich, dass die drei Bäume akut hoch gefährdet seien Eine herkömmliche Pflege würde nicht mehr ausreichen. Die schlimmste Variante wäre das Fällen der Bäume Das jedoch will eigentlich niemand, zumal die Zigeunerlinde nicht nur ein Naturdenkmal ist, sondern auch vielfältig von Tier- und Insektenarten genutzt wird Auch Fledermäuse fühlen sich in dem riesigen Ensemble heimisch. Die 'Zigeunerlinde' hat auch einen ideellen Wert, weil sie jeder kennt und sie ist Respekt einflößend. Nicht glücklich wäre Hepfer auch über eine Kappung der Bäume. Er plädiert für die dritte Variante, die Reduktion der Kronen bis zur Falllänge zur Straßenführung und einer Standortsicherung durch eine stabile Einzäunung Die Bäume könnten so ungehindert in sich zusammenbrechen. Dies muss jedoch nicht gleich geschehen
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