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Einzelbildnachweise Heimatmuseum Kettererhaus Biberach

Anstoß zum Zustandekommen des Biberacher Heimatmuseums Schon Jahre vor der entschiedenen Sammlung hatten sich in meinem Hause allerlei und mannigfache Einzelstücke zusammengefunden Der Entschluß, systematisch ans Werk zu gehen, ergab sich aus der Möglichkeit, eine komplette, verwaiste Sattlerwerkstätte zu bekommen, ein wertvoller alter Schrank war so etwa die Dreingabe Fast gleichzeitig bot sich mir ein Hafnerraum (Töpfer), verbunden mit vielem Zubehör des Ofensetzers an Eine Küferei wurde ebenfalls nicht mehr betrieben, desgleichen eine Wagnerei, bei uns Krummholz genannt da wurden früher auch Holzschuhböden hergestellt Zur lederverarbeitenden Sattlerei gesellte sich die Schusterbude und zur Küferei und Wagnerei (Holz) der Schreiner (Tischler) Bei der Überlegung nach weiteren früheren Handwerksbetrieben unserer Gemeinde fiel mir eine längst nicht mehr betriebene Drechslerei und die Ziegelei, auch Zigarrenfabriken ein In verhältnismäßig wenigen Jahren füllten sich sämtliche Räume des gemeindeeigenen, zweistöckigen Fachwerkhauses aus dem 16. Jahrhundert, bei uns allgemein 'Kettererhaus' genannt Auch vier Kellerräume wurden umgestaltet, zwei davon sind fast randvoll angefüllt mit großem und kleinem Bauerngerät (alte Landmaschinen stehen noch im Freien)  Die restlichen zwei Keller ließen sich zu einem wohlgelungenen 'Ratskeller' umgestalten Das nur noch kaum benützte 'Seilerhisli' im Oberdorf wurde sorgsam abgebrochen und originalgetreu wieder im nördlichen Museumshof errichtet, die Seilerbahn wird in den nächsten Tagen überdacht Was an ausgedienten Feuerwehrgeräten da und dort herumstand, zeigt heute ein bescheidenes Feuerwehrmuseum Für dieses und einen notwendig gewordenen Sakralraum mußte der Osthof zwischen Kettererhaus und Metallwerk Rietsche überdacht werden Zur Ausgestaltung eines sehenswerten Imkerraumes hatte Bernhard Rietsche wesentlich beigesteuert Daß Biberach, eine einigermaßen waldreiche Gemeinde, aber auch jahrhundertelang Rebort, Geräte für beide Kulturarten aufzuweisen hatte und zum Teil noch hat, dafür sprechen Trotten (Keltern) verschiedener Art und Größe, Trauben- und Obstmühlen, Holzhauerwerkzeuge vielfacher Art, Mistgeiß samt Ruckkorb und manches anderes mehr
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