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Einzelbildnachweise Stadtmauerreste Biberach-Prinzbach

Biberach-Prinzbach erblühte 1257 durch den Silberabbau im Schwarzwald Der Silberfund in Prinzbach war so mächtig, dass sich aus dem damaligen Bauerndorf eine so genannte Bergstadt mit einer eigenen Infrastruktur entwickelte Diese wurde zum Schutz vor Angreifer mit einer Stadtmauer versehen Heute ist von dieser Zeit nur noch an wenigen Stellen etwas zu sehen Die freigelegte Stadtmauer hinter dem Rathaus ist einer der Zeitzeugen der ehemaligen Silberbergstadt Prinzbach. Ein Besuch lohnt sich Bedeutend muss der Erzbergbau bei Prinzbach und Haslach im Kinzigtal im 13. und zu Beginn des 14. Jahrhunderts gewesen sein Offensichtlich sehr ergiebige Silbergewinnung ist für das Revier Prinzbach im Jahr 1262 dadurch belegt, dass ein durch den Bergbau reich gewordener Prinzbacher Bürger dem Straßburger Bischof die beachtliche Silbermenge von 230 Mark (rund 54 kg) leihen konnte Zimmermann weist zum damaligen Wert dieser Silbermenge daraufhin, dass die vermögende Stadt Frankfurt a. M. im Jahr 1241 mit 280 Mark Silber den höchsten Jahressteuersatz im Reich zu zahlen hatte Im Reichssteuerverzeichnis von 1241 ist Haslach als staufischer Reichssteuer- und Verwaltungsmittelpunkt genannt wobei die hohe Summe von 40 Mark (etwa 10 kg Feinsilber), die Haslach zu entrichten hatte belegt, dass auch dieser Ort sehr vermögend war Reste der Stadtmauer der im 13. Jahrhundert entstandenen Bergbaustadt Prinzbach finden sich auf der Südseite des Tales Im Rathaus, über dessen Eingang das Gemeindewappen mit den drei Berg eisen angebracht ist, befindet sich eine kleine Ausstellung zur Geschichte der mittelalterlichen Bergbaustadt Prinzbach Direkt an der historischen Stadtmauer in Biberach-Prinzbach liegt der Kräutergarten der Landfrauen Prinzbach-Schönberg Das Kleinod lädt zum Verweilen und zum tiefen Einatmen der bunten Kräutervielfalt ein Über 100 Pflanzen sind in der idyllischen Anlage zu finden
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