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Einzelbildnachweise Oberharmersbach Brandenkopf

Der Brandenkopf ist mit 945,9 m ü. NHN einer der höchsten Berge des Mittleren Schwarzwaldes Der Berg liegt im Ortenaukreis in Baden-Württemberg auf den Gemarkungen der Gemeinden Oberharmersbach, Fischerbach und Hausach, die Spitze selbst gehört zu Oberharmersbach Der Berg bildet den markanten Mittelpunkt zwischen den Tälern der Kinzig, der Wolf und des Harmersbachs Der Name des Brandenkopfes stammt von einem großen Waldbrand im Jahre 1730 Vor diesem Ereignis wurde der Berg Varnlehenskopf genannt Der Brandenkopf ist verkehrstechnisch mit Straßen und Wanderwegen (u. a. Hansjakobweg II und Verbindung zum 3,5 km entfernten Westweg) aus verschiedenen Richtungen gut erschlossen Seit 1929 existiert der 32 m hohe Brandenkopfturm, ein steinerner Aussichtsturm, der einen weiten Ausblick auf die Landschaft des Schwarzwaldes bietet, an klaren Tagen sogar bis zu den Alpen, Vogesen und Schwäbischen Alb Vor der Errichtung des steinernen Turmes hatten bereits hölzerne Vorgänger existiert Auf dem Turm ist die Relaisfunkstelle Brandenkopf DB0TN des DARC Haslach/Kinzigtal installiert Sie ist mit für den Relaisbetrieb im Sprechfunk und Packet Radio (9,6k) im 70cm Band und einem Umsetzer für das Automatic Packet Reporting System im 2-Meter-Band ausgestattet Es bestehen direkte Hamnet Links zu den Relais an der Hochschule Offenburg (DM0ZOG) und nach Freudenstadt (DB0SKF) Der Schwarzwaldverein unterhält auf dem Brandenkopf ein Wanderheim mit angeschlossener Gaststätte  Die günstige Lage des Berges mit 5,8 m/s durchschnittlicher Windgeschwindigkeit in 10 m Höhe wird durch eine Windenergieanlage genutzt Im Sommer 2002 wurde als zweite Windenergieanlage das Bürgerwindrad Brandenkopf ca. 350 m westlich des Wanderheims in Betrieb genommen Diese Anlage vom Typ Enercon E-58, die bei einer Nabenhöhe von 70 Metern (100 Metern Gesamthöhe) über eine Nennleistung von 1000 kW verfügt, produziert am Brandenkopf jährlich im Schnitt über 2.000.000 kWh elektrischer Energie und zählt damit innerhalb Deutschlands zu den besten Anlagen in ihrer Leistungsklasse Im Jahr 2006 wurden über 2280 Volllaststunden erzielt Am Brandenkopf liegt die 'Herrschaft Waldstein' über welche die Zeitung 'Badner Land' 1950 berichtet: Fast jedem Schwarzwaldwanderer ist der Brandenkopf bekannt An seinen Hängen dehnt sich düsterer Forst Dort balzt im Lenze der Urhahn, dort nisten Haselhühner und Tannenhäher, dort leben Rehe, Füchse und auch Schwarzwild Für den Freund von Wald und Wild, von Baum und Blume und Strauch ein wahres Eldorado Gen Süden murmelt ein Bach, der den Namen 'Waldstein' führt Alte Schreibweisen - Wal- und Wallstein - verraten uns mehr. Auch die Flurnamen Walengrund und Walschhalde zeigen auf die rechte Spur: Einstmals lebten die Walen oder Welsche, worunter wahrscheinlich Kelten zu verstehen sind. Vielleicht erinnert an sie auch die Heidenkirche, ein uralter Kultplatz mit steinernem Opfertisch Nach dem Bächlein bekam die Gegend im hinteren Teile des Tales den Namen Herrschaft Waldstein Sie war recht frühe im Besitz der Grafen von Fürstenberg Diese belehnten damit einen ihrer Dienstmänner, den Edelknecht Albert Ritter vom Waldstein Er wird 1275 erstmals in einer Urkunde erwähnt  Die Herren von Waldstein bewohnten eine Burg gleichen Namens, in nächster Nähe des 'hinteren Hofes' Bald nach dem Jahr 1500 verkaufte Konrad von Waldstein einen großen Teil seiner Güter im Kinzigtal und ließ sich in Pforzheim nieder

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