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Einzelbildnachweise Fachwerk am Ochsen Grafenhausen

Fachwerk und St. Jacobus beim Ochsen Ehem. Metzgerei und Gasthof Ochsen Ehem. Schlachterei und St. Jacobusturm Fachwerk an der ehem. Metzgerei Bruchsteinmauer - Mauerbogen Ochsen Bauerngehöft - Nachbarbau zum Ochsen Bruchsteinmauer - Hinterhof Ochsen Zaunpfeiler am Bauerngehöft beim Ochsen Schopf / Scheune am Nachbargehöft Sandsteintrog - Viehtränke beim Nachbarn Ochsen - Hof hinter der Metzgerei Metzgerei und Gasthof - Hauptstraße Ostseite - Portal unterm Mansarddach Schmiedeeiserner Ausleger - Ochsen Portal - Rautenschmuck - Legende links Legende - Schdubb (Ratsstube) Fachwerk auf Hochsockel - Metzgerei Tor zur Schlachtstube - links Fachwerk - Kniestockhaus bei Ochsen Giebelseite - Kniestockhaus Blumenschmuck am Fachwerk Rückwertige Ansicht Ochsen - Nord Nordgiebel - Anbau mit Walmdach Schlachterei - hinten Gasthof Engel Ochsen mit Metzgerei - Ansicht Nord Meisterliches Fachwerk am Ochsen Blick vom Rathaus Grafenhausen Westseite - Hochsockel - Mansarddach Kunstschmiedearbeit - Wirtsschild Ochsen Ochsen von der Hauptstraße West
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Einzelbildnachweise Rathaus / auch ehemalige Schule Grafenhausen

Das Rathaus Grafenhausen in sattem Rot Portal auf der Mittelachse Ost Fensterreihe im Obergeschoss Ost Rathaus - Beschriftung am Ostportal Ostfassade Rathaus Grafenhausen Fenster mit Bogenfassung (Sandstein) Legende - Das Rathaus Grafenhausen Blick auf die Langseite (Nord) Portalreihe zur ehem. Schule Eingangsportal Nord - vormals Zwillingsportal Blick auf das Rathaus - Langseite Nord Der Winkelbau - Rathaus Grafenhausen Fensterreihe Obergeschoss Nord Westfassade Rathaus Grafenhausen St. Jacobus beim Rathaus Grafenhausen Ein letzter Blick zum Rathausfenster
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Einzelbildnachweise Ölmühle Kirner Grafenhausen

Legende zur Ölmühle Kirner Grafenhausen Nordfassade - zwei Geschosse - Krüppelwalmdach Fensterblick Ölmühle Kirner Grafenhausen Portal - Sandsteintreppe und Sandsteingesims Diagonalsicht - Ölmühle seit 1627 Ölmühle Kirner - In Familienbesitz seit 1825 Ölmühle Grafenhausen - Giebelseite West Hofeingang zur Mühle im Hinterhof Im Hof zur Ölmühle Kirner Grafenhausen Fenster Westfassade und Mühlenhof Schmiedhandwerk am Hoftor Ölmühle Kirner Giebelseite West - Ölmühle Grafenhausen
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Einzelbildnachweise St. Jacobus Kirche Grafenhausen

In der Grafenhausener St. Jakobus-Kirche befindet sich ein Chronogramm Über dem großen Chorbogen, der das Kirchenschiff vom Altarraum abtrennt! Vor der Renovierung war alles weiß gestrichen und nicht mehr erkennbar Herr Panowski hat es wieder farblich herausgeholt Das Chronogramm lässt sich entschlüsseln und die Jahreszahl 1789 wird lesbar Die Fertigstellung der Kirche im Jahr 1789 ist belegt Dass die Kirche in zwei Jahren fertiggestellt wurde weist die Jahreszahl 1787 im Grundstein aus Wann immer man von der Autobahn oder von Westen, von Süden oder Norden sich Grafenhausen nähert, schon bald fällt einem der hohe schlanke Turm auf, der die Häuser des Ortes und die Landschaft überragt Er ist stolze 64 m hoch! Der kupfergedeckte Turmhelm sitzt auf einem Glockenstuhl mit großen Schallläden Der rote Sandstein und der weiße Verputz leuchten weit ins Land und die schmucke Turmuhr ist gut zu sehen Besonders schön und einladend ist das Hauptportal gestaltet: Eine reich geschmückte Eichenholztür mit 20 vergoldeten Beschlägen aus dem Jahr 1888 dazu ausladende Sandsteingewände, einem ebenso breiten Türsturz, über dem in einer Nische eine Immakulata-Marienfigur thront An den Ecken jeweils barocke Steinvasen Die Füllung zwischen Tür und Türsturz ist in Schmiedeeisen ebenso festlich gestaltet  Fünf geschwungene Stufen führen zu diesem festlichen Eingang der Kirche hinauf Da die Vorgängerkirche zu klein und baufällig geworden war, wurde 1787 ein Neubau aufgeführt, so prächtig, dass man sich fragt, wie das kleine Dorf das sich hat leisten können! Schließlich gab es keinen Fürsten oder sonstige einflußreiche Persönlichkeiten vor Ort, außer dem Pfarrer Dieser war damals Pfarrer Peter von Wagner, mit dem Abt von Ettenheimmünster verwandt Vielleicht hat diese Beziehung mit den Ausschlag zu diesem Neubau gegeben Fast jeder, der unsere beim Übergang vom Barock zum Klassizismus erbaute Kirche in Grafenhausen betritt, fühlt sich in ihr wohl

Einzelbildnachweise St. Jacobus Kirche Grafenhausen - Innenausstattung

Beim Betreten des Innenraums überrascht die ungewöhnliche Weite Hohe Wände reflektieren das Licht ungebrochen und geben dem Raum eine Atmosphäre strahlender Helligkeit Das Kirchenschiff ist der Länge nach flach überwölbt und mit Stichkappen über Fenstern und Altären seitlich abgestützt Pilasterpaare mit korinthischen Kapitellen teilen das Langhaus in fünf Joche Kräftig profilierte Gesimse, die je zwei Vasen tragen, betonen die Gewölbeansätze  Zur Bildung des um drei Stufen erhöhten Chores sind bei den letzten zwei Jochen die Wände auf die Breite der Apsis eingezogen und wie im Langhaus gegliedert In die erste Vierung über dem Hauptportal fügt sich die Orgelempore Überraschend reich und vielfältig sind die Stuckarbeiten, die Seitenwände und Decke der Kirche gestalten Um den ganzen Innenraum spinnt sich ein Netz zarter Blüten und schwungvoller Barockornamente Blumengirlanden und Rocaillen aus Akanthusblattern ranken sich über die Rundbogenfenster und wiederholen sich unter den Gesimsen Die flachen Wandpfeiler schmücken Stuckkartuschen mit je einem Kreuz Selten in Barockkirchen und daher umso kostbarer ist der Schmuck des Gewölbes und der Stichkappen An Stelle der üblichen Fresken beleben Stuckreliefs die Decke, thematisch hingeordnet auf den Grundgedanken barocker Frömmigkeit: die Verehrung der heiligen Eucharistie Das Flachrelief über der Orgel zeigt die Offenbarung des Gottesnamens Über einem Kelch erscheint in hebräischer Schrift der Name Jahwes Das Langhaus überwölbt ein großes Stuckrelief mit Kreuz, Anker und den Gesetzestafeln des Mose Vor dem Chor verweist ein drittes Bild auf die heilige Eucharistie Über dem Altarraum thront in einer Wolke das Lamm auf dem siebenfach versiegelten Buch Als Meister dieser Arbeiten wird der Kunstmaler Leopold Rauch aus Mengen in Schwaben genannt Zartgetönte Reliefs in den einzelnen Stichkappen, die fast wie ornamentale Stuckmalereien anmuten, nehmen den Grundgedanken der Deckenbilder auf und führen ihn fort Auf leichten Blätterranken gruppieren sich um den Hochaltar die Symbole der heiligen Eucharistie: Aspergill und Meßkännchen, Kelch, Weihrauchfaß und Lunula, schließlich Garbe und Sichel, das Zeichen des Brotes Die beiden letzten Stichkappen des Altarraums tragen die Symbole des Petrusamtes, Tiara und dreifaches Kreuz, und die Symbole des Bischofsamtes, Mitra und Krummstab Im Kirchenschiff unmittelbar vor der ehemaligen Chorschranke sind die Zeichen des Priesterdienstes dargestellt: Kasel, Stola und Monstranz, ihnen gegenüber Kelch, Ciborium und Kerzenleuchter Beiderseits über dem Gestühl des Langhauses folgen die Bilder dem Leidensweg des Herrn Beiderseits über dem Gestühl des Langhauses folgen die Bilder dem Leidensweg des Herrn Die Gewölbeansätze zwischen den Stichkappen beleben Rocaillen, Muschelornamente und stilisierte Blätter Blumengirlanden in hellen Farben vollenden die dynamische Bewegung. Strahlende Lebensfreude, heitere Blüten und die Passion Christi - scheinbar unvereinbare Gegensätze weiß der Barock beschlossen im lebendigen Dasein einer göttlichen Ordnung in dieser Welt
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Einzelbildnachweise Engel - "Badische Revolutionsstube" - Grafenhausen

Fachwerk auf hohem Sockel - EG verputzt Legende zum Engel und Johann Nepomuk Westgiebel Engel und Wirtschaftgebäude Durchgang Wohntrackt - Wirtschaftsgebäude Engel Grafenhausen - Revolutionsstube 1845 Treppenaufgang zur Wirtschaftstüre Wirtschaftstüre im Sandsteingewand Steinmetzarbeit im Sturz 1820 Ostfassade / Giebel am Engel Blick von der Hauptstraße - Trauf- und Giebelseite
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Einzelbildnachweise Linde - ehem. Rats- und Zunftstube 'Schtubb' - Kappel

Repräsentatives Aussehen, das im Putzbau charakterisiert ist Diese Bauart wurde im Klassizismus weitergeführt Im Mittelalter trat eine Fischerzunft ins Leben Sitz der Zunft war die 'Linde' Linde - auch Sitz der Gemeindeverwaltung Rathausglocke hing in der Linde Linde - eine Zunftstube bereits im Mittelalter Umfangreichen Stallanlagen in der 'Linde' Flügeltreppe zum Portal der Linde Fensterfassung - Rahmen - Holz Blumenschmuck an der Ostfassade Legende Linde - Arbeitskreis Historie An der Elz - Westfassade Wirtschaftgebäude - frühere Stallungen Ökonomiegebäude an der Elz Fassadenschaden Anstrich - Feuchtigkeit Westfassade mit Mansardaufbau Schilder- und Plakatwald bei der Linde
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Einzelbildnachweise Rathaus - Kappel am Rhein

Rathaus Kappel Ostfassade Bruchsteinmauer im Parkhof - Rathaus Kappel Ökonomiegebäude - Mauer beim Rathaus Legende zum Rathausbau - Zerstörung WK II Stiftertafel zum Fleschuff-Brunnen Detail Fleschuff - wilder Taubergießen Fleschuff - Künstler Ulrich Fürneisen Fischereigeräte, Lebewesen und Pflanzen aus den Rheinauen Rathaus Nord - zwei Geschosse - sieben Achsen Fleschuff-Brunnen - Bronzeskulptur Nordfassade Rathaus Kappel mit Brunnen Blick auf's Rathaus mit Dachreiter und Uhr Mansarddach mit massivem Gesims Bronzeskulptur beim Rathausportal Rheinmarkstein 1820 im Parkhof Legende zum Rückmarkstein am Rathaus Rückmarkstein mit Badenwappen und MarkNr. Badenwappen Detail am Rheinmarkstein
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Einzelbildnachweise St. Cyprian und Justina Kappel - Kappeler Kirche

Fährt man von Grafenhausen weiter hinaus zum Rhein Richtung Kappel, begrüßt zuerst der stattliche Glockenturm von St. Cyprian und Justina - der katholischen Kirche von Kappel Dahinter schemenhafft ein großes Gebäude - die alte Schule, wie sich beim Besuch von St. Cyprian und Justina herausstellt Bereits im Jahre 1737 wurde hier eine neue Kirche gebaut Im Laufe des folgenden Jahrhunderts war die neue Kirche für die rasch anwachsende Pfarrei zu klein geworden So ging Pfarrer Dr. Joseph Vitus Burg an die Erweiterung die im Jahre 1827 vollendet war  Es war nun ein mächtiges Gotteshaus, mit 1300 Sitzplätzen Ein schwerer Schlag traf das Gotteshaus am 14. Februar 1945 (Aschermittwoch) Unter Artilleriebeschuss vom Elsass her, wurde neben zahlreichen Gebäuden auch die Kirche und Pfarrhaus völlig zerstört Am 6.Oktober 1947 wurde der Grundstein zum Wiederaufbau gelegt Am 30. September 1948 war Richtfest des Turmes welcher eine Zwiebelform bekam Mit berechtigtem Stolz wurde dann am 1. Oktober 1949 Richtfest am Langhausschiff gefeiert Zum Gebrauch für den Weihnachtsgottesdienst 1949 wurde das Gotteshaus mit Notgestühl, provisorischen Fenstern, Not-Türen und Beleuchtung versehen Bis die Inneneinrichtung vollständig vollendet war, vergingen wegen Materialknappheit und Währungsreform noch einige Jahre An Weihnachten 1955 wurden dann die 5 neuen Glocken geweiht welche seither für ein schönes Geläut sorgen Ein herrliches Kunstwerk in der Kirche ist die Statue einer Madonna von einem unbekannten Meister aus der spätgotischen Zeit um das Jahr 1500 Das Deckenbild des irischen Glaubensbote Fridolin welches im Krieg 1945 zerstört wurde, wurde nach Beschreibungen älterer Bürger bei der Innenrenovierung im Jahre 1988 neu gemalt  In diesem Zusammenhang wurde auch der Altarraum neu gestaltet Die Kreuzigungsgruppe welche ehemals für die Kirche St. Peter und Paul in Lahr 1964 gefertigt wurde, wurde dort bei einer späteren Innenrenovierung ausgelagert und fand so hier wieder seine Verwendung

Einzelbildnachweise St. Cyprian und Justina Kappel - Innenausstattung

Hier hat der Ortspfarrer, der Bischöfl. Commissarius Dr. Vitus Burg mit großer Umsicht, Zielklarheit und Tatkraft in kurzer Zeit einen Kirchenneubau an Stelle des zu klein gewordenen Gotteshauses über alle Schwierigkeiten hinweg durchzuführen verstanden Die Baupflicht war geteilt, zwischen der Herrschaft für Turm und Chor, und der Gemeinde für Langhaus und Altäre Am 1. Mai 1826 berichtete Burg an das Generalvikariat über den von Bauinspektor Voß in Offenburg ausgearbeiteten und von der Großh. Baudirektion (Weinbrenner) in Karlsruhe verdesserten Riß, wonach die alte Kirche Von 1737 als Chor stehen bleiben solle; dadurch würde der Neuban geräumig genug und böte keinen Anlaß zu Beanstandungen wie bei so vielen Kirchen Noch im Sommer dieses Jahres wurden die Bauarbeiten in Angriff genommen und schon im Frühsommer 1828 ging er der Vollendung entgegen Unter den vielen Kirchen, welche seit dem letzten Decennium in Baden aufgeführt wurden möchte diese, meint Burg am 26. Mai 1827, dem mindesten Tadels ausgesetzt werden können Altäre und Kanzel lieferte nach eigenen Entwürfen in Stuckmarmor Jod. Wilhelm um 2.830 fl. (1827) Der Hochaltar war 'in griechischer Architektur mit 4 Säulen' aufgebaut  Auf der Mensa neben dem Tabernakel waren zwei betende Cherubim angebracht Die Farben des Stuckmarmor waren teils schwarz, teils grau, teils rot und eine zurückhaltende Vergoldung an einigen Stellen Als Altarblatt wurde eine alte Darstellung der Kreuzabnahme, signiert 'von Schlichten 1727', die Burg in Heidelberg erworben hatte, verwendet Das Domänen-Ärar, das für diese opulentere Form des Hochaltares die Kosten nicht übernehmen wollte, gewährte wenigstens einen Beitrag von 350 fl. (17. Febr. 1828) Die Seitenaltäre entsprechen in Architektur und Ton dem Hauptaltar; auf den rechten kam jetzt ein Bild der zwei Patrone von Maler Kranek, 'der sich hauptsächlich als Porträtmaler betätigt', und an dessen Entwurf Burg manches auszusetzen gehabt hatte auf den linken die Darstellung der Gottesmutter, von dem Maler Mattenheimer aus Bamberg Burg hatte, geglaubt, die Frl. Ellenrieder würde sich wenigstens aus Erkenntlichkeit entschließen, von ihrer Kunst ein Denkmal in die hiesige Kirche zu verfertigen Zur Vervollständigung der Innenausstattung suchte der Pfarrer und Kommissarius noch um Genehmigung zur Errichtung eines ganz niederen Kreuzaltares nach 'für die dort eingeführte deutsche Listurgie, an der das Volk sich besser erbauen könnte, wenn es ihr folgen könnte  Es soll darauf nur ein kleiner Tabernakel, ein kleines Crucifix und ein kleines, im Besitze Burgs befindliches Bild aus der Schule von Albrecht Dürer kommen, so daß der Hochaltar nicht verdeckt würde Das Generalvikariat erteilte, 31. Mai 1827, die Genehmigung auch für den Kreuzaltar, bemerkte aber bezüglich der Seitenaltarbilder: Der Maler Kranek hat uns bisher keine Skizzen eines Altarbildes vorgelegt. Derselbe scheint uns aber nach den Bildnissen, die wir von ihm kennen, zu einer solchen Arbeit wenig geeignet
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