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Einzelbildnachweise Fürstenbergerhof-Museum Zell a.H.

Das Heimatmuseum 'Fürstenberger Hof' in Zell am Harmersbach liegt direkt an diesem kleinen Flußlauf Talaufwärts in die Richtung Unterharmersbach ist der Schwarzwaldhof mit seinem langestreckten Strohdach nicht zu übersehen Zur Linken liegt er - der Fürstenberger Hof - und wartet auf Besucher*innen mit einem großen Angebot an bäuerlichen Gerätschaften schon entlang seiner Fassaden Am Ökonomiegebäude talabwärts erkennt man zunächst am hinteren Eingang alte Ochsengeschirre Ein Tor weiter Richtung Harmersbach hängt ein altes Sieb (nur Holzgerüst) und rechts davon ein altes Weiter nach rechts führt eine doppelläufige Holztreppe zur Stube an welcher die unzähligen kleinen Scheiben zu sehen sind Ein hölzernes Kruzifix rechts der Eingangstür begrüßt die Besucher*innen, was die einstmals - zum Teil noch heute - strenge Gläubigkeit der Talbewohner*innen zum Ausdruck bringt Unter den vielen kleinen Fensterscheibe der Stube (zur Ortsmitte sind es 63) stehen auf einem Schaft Bienenkörbe Kein Wunder, da das Tal für seine zahllosen Obstbäume bekannnt ist, welche gerade im Frühjahr mit ihrer Blütenpracht aufscheinen Zur Bach- bzw. Straßenseite neigt sich das Dach mit einem schweren Halbwalm, unter welchem ein Laubengang angebracht ist Darunter vor zwei Fenstern / Türen ein Balkon hervorkragent Unter diesem Balkon führt eine weitere Tür wahrscheinlich in den Vorratkeller mit Erdboden? Damit konnten die Vorräte recht kühl und lange frischhaltend eingelagert werden Talaufwärts führt ein weiterer - ebenfalls zweiläufiger Treppenaufgang wiederum zur Stube Rechts davon ein kleines Backhaus, welches direkt zur Parkanlage den Hang hinaufweist, wo die Höfe von Eck und Gräbenreute liegen Entlang dieser Traufseite stehen wiederum landwirtschaftliche Gerätschaften aus alten Tagen und diverse Türen führen zu den unterschiedlichen Trakten des Ökonomiegebäudes Der Fürstenberger Hof im herrlichen Kurgartenareal am vorbeifließenden Harmersbach gelegen zählt zu den schönsten und bekanntesten Museen im Schwarzwald Der strohgedeckte Bauernhof wurde 1660 von einem Bauern aus dem Fürstenbergischen Gebiet erbaut Bis 1971 war der Hof von der Fürstenberger Familie Armbruster, bewohnt und bewirtschaftet Die Gemeinde Unterharmersbach kaufte den Hof und richtete darin ein Schwarzwälder Bauernmuseum ein, das inzwischen Jahr für Jahr Tausende von Besuchern aus aller Welt anzieht Rund 1500 Eichennägel und unzählige Pfosten und Balken halten das Haus auch heute noch wie vor 350 Jahren zusammen Typisch für diese Bauform ist der farbliche Wechsel zwischen dem sandsteinernem Untergeschoss, dem dunklen hölzernen Obergeschoss und dem gelben Strohdach Ein besonders schönes Zierelement: Das alemannische Fensterband an der Südwestecke mit 112 kleinen Fensterscheibchen Beeindruckend ist die mächtige Stube mit der leicht gewölbten Decke, in der sich die Bauernfamilie mit ihren Mägden und Knechten am großen Tisch unter dem Herrgottswinkel zum Essen traf Ein Spaziergang durch und rund um das Haus eröffnet überraschende Einblicke in das Landleben von damals Da haben wir das 'Brunnenhiesli' in dem die Milch in Milchkannen vom durchlaufendem Quellwasser gekühlt wurde Nicht weit weg davon steht das 'Backhüsli', ein kleines Gebäude mit dem Backofen darin und separat vom Hauptgebäude wegen der Feuergefahr Wer Glück hat, der kann beim Brotbacken zuschauen, den Duft von frischen Brot einatmen und kosten wie es schmeckt An der Stalltüre hängt noch das Kummet, eine Erinnerung an den Traktor der vergangenen Zeiten Der Fürstenberger Hof liegt unmittelbar am rauschenden Harmersbach im Ortskern neben den Park- und Kuranlagen Dort finden auch im Sommer kulturelle Veranstaltungen statt und eine kleine strohgedeckte Mühle klappert leise vor sich hin. Alles zusammen ein idyllisches Fleckchen für die Dorfbewohner wie auch für die vielen Feriengäste

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