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Einzelbildnachweise "Wäschkuche" - Waschküche Zell a.H.

Waschhaus im Volksmund auch 'Alti Wäschkuchi' genannt 1758 wurde ein hölzernes Waschhaus abgerissen und aus: Quadersteinen neu gebaut 1976 brannte das Gebäude ab und ist 1981/82 wieder erbaut worden Die Stadt vermietete einst die Kessel an die Haushaltungen (vor 1914 je Tag 20, später 50 Pfennige) Das Wasser holten die Wäscherinnen aus dem Gewerbekanal, das Brennmaterial brachten die Benutzer mit Bei der alten Art des Waschens belegte man den Boden eines Zubers mit Birkenreisig, darauf kam ein grobes Leinentuch und Buchen-Asche (daher die Bezeichnung 'Buch-Wäsche') Das Ganze wurde mit heißem Wasser mehrmals übergossen Die Wäsche blieb über Nacht eingeweicht, am Morgen folgte der eigentliche schwere Waschtag Auf dem Weg zur 'Wäschkuchi', am alten Gewerbekanal entlang ist zur rechten Seite des Kanals eine Kleine Anlage eingepflegt, innerhalb derer historische Steinhauerarbeiten der alten Reichsstadt Zell am Harmersbach aufgestellt wurden Als seltene, wohl einzige im Südwesten erhaltene Waschküche, die zumindest im 19. Jahrhundert schon bestand, darf die 'Wäschkuchi' von Zell am Harmersbach gelten Ravensburg beispielsweise hatte ehemals vier Waschküchen; keine einzige ist erhalten Bei der Zeller Museumsnacht spielt die 'Wäschkuchi' eine Rolle, wenn dort wie früher Wäsche gewaschen und getratscht wird  Allerdings aber nur dann, ansonsten fristet das Kleinod sein Dasein eher im Verborgenen Da das Zeller Waschhaus etwas versteckt liegt, hat der Historische Verein Zell in Zusammenarbeit mit dem Hauptamt der Stadt nun Hinweispfeile anfertigen lassen Mitarbeiter des Bauhofs der Stadt haben diese Hinweispfeile an geeigneter Stelle angebracht: Dort nämlich, wo sich Tagesbesucher oder Feriengäste überwiegend aufhalten, also an der Hauptstraße von Zell Damit sollen Besucher auf die Idee gebracht werden das interessante, noch funktionsfähige Waschhaus anzusehen Gegenüber des Gasthofs 'Adler' biegt von der Hauptstraße das Sträßchen 'Am Bach' ab Zwei Rechtspfeile und ein Linkspfeil zeigen den Weg zur 'Wäschkuchi'

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