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Einzelbildnachweise Friedenskirche Kehl

Die Friedenskirche: 1817 entstand hier im Westen des Marktplatzes an der Rheinstraße eine so genannte Notkirche für Katholiken und Protestanten, da 1793 deren Kirchen in der Festung Kehl zerstört wurden Als die Notkirche baufällig wurde, machten beide Konfessionen ihre Ansprüche auf eigene Kirchen geltend Die Landesregierung genehmigte aber nur den Bau einer Simultankirche Den Entwurf fertigte Friedrich Theodor Fischer, auch ein Weinbrennerschüler Am 27. Juli 1851 fand nach vierjähriger Bauzeit der erste Gottesdienst in dieser neugotischen Simultankirche, heute Friedenskirche, statt Sie wurde von beiden Gemeinden benutzt, bis die katholische Gemeinde am 28. Juni 1914 ihr eigenes Gotteshaus, die Pfarrkirche St. Nepomuk einweihen konnte Als im Oktober 1832 das Finanzministerium versuchte, die Baupflicht auf die Stadt Kehl abzuschieben, erhob die Gemeinde mit einer motivierten Erklärung über ihre finanzielle Situation erfolgreich Einspruch Wollte man die Baupflicht auf die Gemeinde abwälzen, so würde sie nie aus Ihrem Notstand herauskommen Mit äußerster Anstrengung bringt sie kaum die Mittel auf zur Bestreitung der gewöhnlichen Gemeindeausgaben Die Anzahl der Armen vergrößert sich mit jedem Tag, indem vorlängst ihr mancher Einwohner aufgezwungen wurde, den man anderswo abgewiesen hatte Brücken, Stege und Kirchen wurden da und dort aus den hiesigen Festungssteinen aufgeführt, und uns bleibt kein Stein übrig, das erste und notwendigste Gebäude einer Gemeinde zu erbauen
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