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Die Hornberger Freilichtbühne

Beim ersten Besuch der Hornberger Freilichtbühne darf man über deren Dimensionen überrascht sein Hornberg - ein kleines Schwarzwaldstädchen mit ca 4.500 Einwohnern begrüßt die Gäste der Freilichtbühne im von den fleißigen 'Ehrenamtlichen' erbauten Spieldorf vor großer Kulisse Es mangelt nicht an der Verkehrserschließung, reichlich Parkplätze sind vorhanden und die große Tribühne bietet ausreichend Sitzplätze für die interessierten kleinen und großen Besucher*innen Ebenso überaschend, wie die großräumige Spielstätte ist die beachtliche Anzahl der begeistert vortragend und spielenden Theatertruppe Mit Recht stellt man sich die Frage, wo der Hornberger Historische Verein seine Schauspieler rekrutiert So sind es beim 'Hornberger Schießen' Dutzende von Kindern, Jugendlichen und Erwchsenen, welche alle ihrer Freude am spielerischen Vortrag Ausdruck verleihen Damit noch lange nicht genug sind auch die Tiere zu erwähnen, (welche Baden Online weiter unten näher beschreibt) die an den Vorträgen beteiligt sind Große und klein Pferde (Ponys) zeigen sich ebenso, wie Geisen oder wagenziehendes Rindvieh Eine kurze Gründungsgeschichte stellt nachfolgend der Historische Verein Hornberg samt der Gründungsmitglieder und weiteren Aktivitäten des Vereins vor Gründung der Hornberger Freilichtbühne durch den Historischen Verein Hornberg 1955 gründeten seine 14 Mitstreiter und er den Historischen Verein Hornberg Mit immensem Einsatz wurden Kulissen und Tribünen gebaut, und nur sechs Wochen nach Vereinsgründung fand die von 2000 Zuschauern umjubelte Uraufführung statt Seit dieser Zeit wird das Stück jeden Sommer mehrmals von Hornberger Bürgern zum Besten gegeben 1958 wurde auch die alte Hornberger Amtstracht wieder ins Leben gerufen Die Trachtengruppe des Vereins pflegt seither nicht nur die Darbietung der traditionellen Trachtentänze, sondern auch den Vortrag humorvoller Schwänke und Gedichte aus längst vergangenen Tagen Die schriftstellerischen Zeugnisse vom Wirken Erwin Leisingers sind in Hornberg geblieben Seine Frau überließ nach dessen Tod im Jahr 1996 die Rechte am Hornberger Schießen dem Historischen Verein Damit wurde die wirtschaftliche Basis für dessen Existenz gelegt Der Verein hat dieses Erbe umsichtig weiter entwickelt Seit den 1980er-Jahren wird das Programm auf der Freilichtbühne um ein jährlich wechselndes Erwachsenenstück und einem Familienstück erweitert So zieht der Storenwald Jahr für Jahr rund 10.000 Theaterfreunde an und beglückt nicht nur Zuschauer, sondern auch Generationen von Laienschauspielern aus Hornberg und Umgebung Viele der zahlreich mitwirkenden Kinder spielen heute 'sehr erwachsene' Rollen, und der eine oder andere hat gar sein Hobby zum Beruf gemacht Was im Jahre 1955 noch als einmalige Aufführung geplant war, hat sich inzwischen zum Dauerbrenner entwickelt  In diesem Jahr feiert das 'Hornberger Schießen' seinen 60. Geburtstag Alles begann am 4. Juli 1955. Da wurde nämlich im damaligen Restaurant 'Stadt Hornberg' der Historische Verein gegründet Er hatte sich zur Aufgabe gemacht, die altverbundenen Traditionen innerhalb der Stadt Hornberg zu wahren, zu fördern und späteren Generationen zu erhalten 'In erster Linie dachte man aber an den Erhalt und Ausbau des nicht nur in unseren deutschen Landen, sondern nach aller Welt hin bekannten Wortes ›Es geht aus wie das Hornberger Schießen‹' Die Vereinsmitglieder waren sich am 4. Juli 1955 sehr schnell einig: 'Die im Volksmund am meisten bekannte Darstellung ist als die Richtige anzunehmen' Nun ging man daran, den Grundstein zu legen für das Freilichtbühnenspiel des 'Hornberger Schießens' Und da hatte der Hornberger Friseurmeister und Heimatdichter Erwin Leisinger schon fleißig vorgearbeitet Er hatte nämlich von sich aus bereits damit begonnen, 'Dem Schabernack und Narretei unserer Vorfahren beim Empfang des Herzogs Gestalt und Form zu geben' Das von ihm verfasste Bühnenstück erhielt höchstes Lob: 'Erwin Leisinger, bekannt durch seine dichterische und humorvolle Ader, hat die Geschichte historisch einwandfrei geschrieben und die Anerkennung hierfür bei allen Kennern, denen die Urschrift zur Begutachtung vorgelegt wurde, gefunden', ist im Protokoll festgehalten
 
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