derOrtenauerHerzlich willkommen beim Ortenauer

Sie müssen die Texte nicht lesen - einfach Ton anschalten, den Text markieren und den kleinen Lautsprecher über der Markierung anklicken. speaker32

Viel Spaß beim Hören und Sehen


Ihr Ortenauer

×

Hinweis

Fehlende Zugriffsrechte - Datei '/images/map/Offenburg/koenigshof/koenigshof_13.jpg'

Bilderkatalog anlicken:

 

Einzelbildnachweise Königshof Offenburg

Der frühere 'Königshof' (Verwaltungsgebäude der Landvogtei Ortenau) wurde 1714 - 1717 vom Vorarlberger Baumeister Dominik Elmenreich nach den Plänen von Michael Ludwig Rohrer aus Baden-Baden, dem Erbauer von Schloss Favorite in Rastatt, entworfen Beeindruckend ist vor allem die Fassade mit dem erst 1756 - 1758 nach einem von Franz Ignaz Krohmer entstandenen Portal Die Front ist durch glatte Pilaster, die in Blattkapitellen auslaufen, in drei Risalite gegliedert Das Mittelrisalit ist drei Fenster, die Eckrisalite sind je ein Fenster breit Kleine Dreieckgiebel liegen unmittelbar über den Eckrisaliten, während über dem Mittelrisalit sich ein drittes Stockwerk und erst über diesem ein großer Dreieckgiebel erhebt Ein reiches Gesims zieht sich oberhalb der Pilaster über die ganze Fassade und ist an den Risaliten verkröpft Das Balkenwerk der Giebel schmückt Zahnschnitt. Die Fenster umrahmt zierliches Leistenwerk, das in dem unteren Stockwerk in einer Platte mit Tröpfchen endigt, im mittleren in ein stilisiertes Blatt ausläuft Im Mittelstock tragen die Keilsteine einen Maskaron, im unteren Stock einen dreiteiligen Einschnitt Unten sehen wir über den Fenstern ein flaches Gesims, während im Hauptstock über den Fenstern der Risalite sich ein flachgewölbter und über den Fenstern der Zwischenbauten ein in der Mitte gehobener Giebel befindet Die Fenster des großen Giebelaufbaues sind einfacher gehalten Die Mansardenfenster zeigen wieder den in der Mitte gehobenen spitzen Giebel und an den Fensterpfosten Voluten Das Portal ist rundbogig Über den geschnitzten und aus späterer Zeit stammenden Türflügeln sitzt der Balkon mit schmiedeeisernem Gitter Er ruht auf drei Stützen, wovon die äußeren in Hirschköpfen, die mittlere in einem Maskaron auslaufen Die Balkontür ist von Voluten flankiert, über ihr schwebt in einem durchbrochenen Rundgiebel das Wappen von Baden-Baden Das Innere des Hauses und der angebaute Flügel bieten nichts Bemerkenswertes Daneben, mit der Giebelseite zur Kittelgasse, fügt sich harmonisch das zweigeschossige Wohnhaus Hauptstraße 89 an Das hohe Dach trägt zwei Reihen einzelner Gaupen
Hoch zum Bilderkatalog